Thomas Isenberg

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Einkaufszentrum “Alexa” wird verkauft

Die Fondsgesellschaft Union Investment hat das Einkaufszentrum “Alexa” am Alexanderplatz übernommen. Für rund 316 Millionen Euro erwarb die Hamburger Fondsgesellschaft 91 Prozent des Einkaufszentrums vom portugiesischen Investor Sonae Sierra und der französischen Foncière Euris/Rallye. Beide Investoren waren an dem Objekt am Alexanderplatz bisher zu je 50 Prozent beteiligt. Sonae Sierra behält einen Anteil von neun Prozent und betreibt das Einkaufzentrum weiter.

Die Alexa ist Teil der Umgestaltung und Neustrukturierung des Alexanderplatzes und seines Umfeldes auf Grundlage des Planwerks Innenstadt. Der erste Spatenstich erfolgte am 29. Oktober 2004. Dabei wurde die breite Verkehrsschneise der Alexanderstraße zugunsten des Alexa-Grundstücks zurückgebaut. Gleichzeitig waren umfangreiche Verlegungen und Sanierungen von Leitungen aller Art erforderlich, die die Bauzeit erhöhten.

Die Architektur und das äußere Erscheinungsbild des Einkaufszentrums wurde bereits vor der Fertigstellung und nach der Eröffnung in der Presse intensiv kritisiert. Historisch gesehen bietet das wuchtige Gebäude, das aus sandsteinrot gefärbten Betonteilen besteht, weiteren Grund zur Kritik. Auf dem Gelände des heutigen Alexas stand das ehemalige Polizeipräsidium und spätere Hauptquartier der Gestapo mit dem Beinamen die „Rote Burg“.

Das “Alexa“ beherbergt auf rund 43 000 Quadratmetern Verkaufsfläche etwa 180 Geschäfte und ein Bereich mit 17 gastronomischen Einrichtungen. Im vergangenen Jahr bummelten 14 Millionen Besucher durch das Einkaufszentrum.

letzte Änderung am: 17.03.2010 von | Kategorie(n): Aktuell, Arbeitsplätze, Verbraucher, Vor Ort

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