Thomas Isenberg

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Willy-Brandt-Stiftung eröffnet Unter den Linden

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung hat einen neuen Sitz. Kürzlich wurde ihr neues Domizil am Boulevard Unter den Linden 68 in Mitte eröffnet. Über das Leben und Wirken Brandts etwa als Regierender Bürgermeister sowie als Bundeskanzler informiert nun eine Schau mit zunächst 40 Exponaten. Die Stiftung hatte ihren Sitz bisher im Rathaus Schöneberg, in Mitte zeigt sie nun bis 25. April die Wanderausstellung “Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz”. Geöffnet ist Di-So 10-18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung ist die überparteiliche Institution in Deutschland, die an den sozialdemokratischen Politiker, herausragenden Staatsmann und Friedensnobelpreisträger erinnert. Sie ist eine der fünf Politiker-Gedenkstiftungen, die die Bundesrepublik Deutschland geschaffen hat.

Der Name Willy Brandt steht für Demokratie und Freiheit, Völkerverständigung und Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Stiftung möchte die Erinnerung an Willy Brandt (1913-1992) wach halten, das Interesse an der Geschichte des 20. Jahrhunderts wecken und zugleich dazu anregen, sich mit der Politik von heute zu beschäftigen. Damit leisten die Stiftung einen Beitrag zur Festigung der demokratisch-rechtsstaatlichen Traditionen.

Thomas Isenberg: „Mit der Stadt Berlin ist das persönliche und politische Leben Willy Brandts besonders eng verknüpft. Der neue zentrale Standort für die Ausstellung ist zugleich eine Würdigung für den Einsatz Willy Brandts für die Freiheit der einst geteilten Stadt wie an sein Wirken als Außenminister und Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.“

Nähere Informationen zu den Aktivitäten der Stiftung erhalten Sie hier:

http://www.willy-brandt.org/

letzte Änderung am: 17.03.2010 von | Kategorie(n): Aktuell, Bildung, Bürgerrechte, Vor Ort

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