Zur Stärkung des Jugendschutzes und der Prävention beim Thema Alkoholkonsum Jungendlicher und junger Erwachsener, vertritt der Gesundheitsexperte der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Thomas Isenberg, die Meinung, „dass zur besseren Einhaltung des Jugendschutzes  die Verkaufsorte von Alkohol konzentriert werden sollten. Beispiel Tankstelle: Autofahrer brauchen keinen Alkohol!“. „Doch“, so Isenberg weiter, „besteht auch in den Supermärkten Handlungsbedarf: Wichtig ist, dass das Personal noch mehr auf die Durchsetzung des geltenden Jugendschutzgesetzes geschult wird und Markt-Test und Kontrollen in Hinblick auf Abgabeverbote an Kinder- und Jugendliche durchgeführt werden, auch seitens der Ladeninhaber und ihrer Verbände. Zudem müssen die bezirklichen Ordnungsämter mit ausreichenden Stellen aufgestockt werden, um die Umsetzung der schon bestehenden Verkaufverbote an Kinder und Jugendliche zu kontrollieren. Das ist vorrangig! Die von Teilen der Union geforderten weitreichenden Gesetzesänderungen (Generelles Verkaufsverbot in Spätis von 22 bis 5 Uhr) sind nicht umsetzbar und in einem Stadtstaat wie Berlin nicht zielführend.

Isenberg betont: „Zudem brauchen wir den Ausbau jugendspezifischer Alkohol-Präventionsprojekte, hier war die Koalition bereits in den letzten Jahren sehr erfolgreich, aber wir können noch besser werden!“.

Vgl. Sie bitte dazu auch folgende Artikel der BZ-Berlin v. 14.02.2015, der Bild-Zeitung v. 15.02.2015,  des Tagesspiegel v. 16.02.2015 & v. 19.02.2015rbb-online v. 16.02.2015 sowie der Taz v. 17.02.2015