Wir müssen in Deutschland dazu kommen, dass der vorsorgende Gesundheitsschutz ein Kommunen- und Länderübergreifendes sehr hohes Niveau hat und ein zügiges einheitliches Handeln erfolgen kann. Es darf keinen Wettbewerb nach unten geben! Letztendlich geht es um die Frage: Wieviel sind vermeidbare Todesfälle der Gesellschaft wert? Das bedeutet, dass sinnvolle bundesweite Schutz-Empfehlungen zügig auch lokal umgesetzt werden müssen!

Ein einheitliches Handeln bei Absage von Veranstaltungen ist, vor dem Hintergrund der exponentiell wachsenden Zahlen an positiv auf Corona-Virus getesteten Menschen, nötig.

Thomas Isenberg erklärte, dass gemäß WHO-Empfehlung ein nationaler Pandemieplan in Gang gesetzt worden ist. Auch die Berliner Verwaltung habe ihre Strukturen hochgefahren, die öffentliche Kommunikation in Gang gesetzt und einen Krisenstab sowie eine Hotline eingerichtet. Bislang gebe es in Berlin aber noch keinen nachgewiesenen Corona-Fall. Allerdings sei unsicher, ob das Virus nur von positiv Getesteten übertragen wird. Deshalb sei es richtig, jede Möglichkeit zur Verzögerung und Eindämmung des Virus zu nutzen.

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Der Dialog fand unter dem Motto „Soziale Ungleichheit und Krankheit sind mit guter Politik besser heilbar. Wo stehen wir in der Gesundheitspolitik – und vor allem: Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Sagen Sie uns, welche Probleme und Lösungsmöglichkeiten Sie sehen“ statt.

Voller Saal bei der zweiten Berliner Krankenhauskonferenz der SPD Fraktion. Mit dem aktuellen Entwurf des neuen Berliner Doppelhaushalts setzen wir die Klinikinvestitionsoffensive fort. Wie geht es weiter mit den Investitionen? Fließt das Geld nur in Beton, oder auch in die Köpfe? Wie steht´s um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten? Wie kriegen wir genügend Personal, auch in der Pflege? Welche Qualitätsstandards wollen und müssen wir uns leisten? Was kann das Land erledigen, was muss sich auf Bundesebene ändern? Diese Themen diskutierten gestern auf Einladung von Thomas Isenberg, MdA, gesundheitspolitischer Sprecher, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Berliner Gesundheitslandschaft. Mit auf dem Podium waren neben Raed Saleh, Fraktionsvorsitzender und Martin Matz, Gesundheitsstaatssekretär, Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaft, Ärzten und Krankenhäusern.