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Der gesundheitspolitische Sprecher Thomas Isenberg bietet am kommenden Montag um 17:00 Uhr wieder eine gesundheitspolitische Sprechstunde zum Thema Corona-Virus live hier auf Facebook an. Sie können uns Ihre Fragen gerne schon vorher als Nachricht senden. Wo drückt Sie der Schuh? Was sind Ihre Erfahrungen, was ist gut oder sollte besser werden im Umgang mit der Krise?

Wir müssen in Deutschland dazu kommen, dass der vorsorgende Gesundheitsschutz ein Kommunen- und Länderübergreifendes sehr hohes Niveau hat und ein zügiges einheitliches Handeln erfolgen kann. Es darf keinen Wettbewerb nach unten geben! Letztendlich geht es um die Frage: Wieviel sind vermeidbare Todesfälle der Gesellschaft wert? Das bedeutet, dass sinnvolle bundesweite Schutz-Empfehlungen zügig auch lokal umgesetzt werden müssen!

Ein einheitliches Handeln bei Absage von Veranstaltungen ist, vor dem Hintergrund der exponentiell wachsenden Zahlen an positiv auf Corona-Virus getesteten Menschen, nötig.

Thomas Isenberg erklärte, dass gemäß WHO-Empfehlung ein nationaler Pandemieplan in Gang gesetzt worden ist. Auch die Berliner Verwaltung habe ihre Strukturen hochgefahren, die öffentliche Kommunikation in Gang gesetzt und einen Krisenstab sowie eine Hotline eingerichtet. Bislang gebe es in Berlin aber noch keinen nachgewiesenen Corona-Fall. Allerdings sei unsicher, ob das Virus nur von positiv Getesteten übertragen wird. Deshalb sei es richtig, jede Möglichkeit zur Verzögerung und Eindämmung des Virus zu nutzen.

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Der Dialog fand unter dem Motto „Soziale Ungleichheit und Krankheit sind mit guter Politik besser heilbar. Wo stehen wir in der Gesundheitspolitik – und vor allem: Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Sagen Sie uns, welche Probleme und Lösungsmöglichkeiten Sie sehen“ statt.