-Jedes Kind, das gerettet wird, zählt-
Anlässlich der aktuellen Diskussion um „Babyklappen“ in Berlin und der entsprechenden Verbotsinitiative der CDU-Bundesministerin Kristina Schröder erklärt Thomas Isenberg, MdA, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:
„Babyklappen „als allerletztes Mittel“ sind dem Kindswohl förderlicher, als wenn es ggf. stattdessen von verzweifelten Eltern getötet oder unterversorgt liegen gelassen würde oder in einem Umfeld des „Ungewünschtsein“ schon als Säugling aufwächst.
Darüber hinaus macht es natürlich Sinn, noch mehr als bisher Eltern Unterstützungsmöglichkeiten im Vorfeld aufzuzeigen und auch alternative
Wege (z.B Freigabe zur Adoption, vollständig anonyme Geburt in vielen Berliner Krankenhäusern) zu erläutern.
Babyklappen abzuschaffen wäre aber falsch, auch im derzeitigen System sind Verfahrensverbesserungen möglich.
Die CDU-Bundesministerin verfällt in überzogenen Aktionismus, der so nicht weiterhilft.“

Ihr Abgeordneter Thomas Isenberg im Gespräch mit dem Berliner Kurier:

„Er kämpft gegen die Abwimmel-Kassen“
SPD-Abgeordneter Thomas Isenberg
Foto: zVg

Bitte helfen Sie mir! Rund 50 Berliner haben sich bereits bei Thomas Isenberg gemeldet. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion hatte angekündigt, sich für Versicherte der am 30. Juni schließenden City BKK einzusetzen. Denn immer wieder werden vor allen ältere Menschen von Krankenkassen abgewimmelt (KURIER berichtete).

Anlässlich des heutigen Pressegesprächs der SPD Fraktion zum Thema „Kinderschutz 1 Jahr verbindliches Einladewesen“ erklären Sandra Scheeres (jugend und familienpolitische Sprecherin der SPDFraktion), Barbara Loth (Stadträtin für Gesundheit, SteglitzZehlendorf) und Thomas Isenberg (gesundheitspolitischer Sprecher der SPDFraktion):
„Das in Berlin vor rund einem Jahr eingeführte verbindliche Einladewesen ist ein Erfolg. Mit diesem Verfahren werden Eltern konsequent an die sinnvollen KinderFrüherkennungsuntersuchungen per Brief erinnert und notfalls persönlich mit Unterstützung des Kinder und Jugendgesundheitsdienstes beraten. Bereits in den ersten Monaten konnte auf diesem Weg eine Teilnahme  undRückmeldequote von durchschnittlich 92 Prozent für die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen U4U7 erzielt werden. Bei den U7a Untersuchungen führte das individuelle Anschreiben der Eltern gar zu einer Verdopplung der Vorsorgequote.
Aus Sicht der SPD hat sich auch das Verfahren und die Arbeit der Zentralen Stelle in den letzten 12 Monaten bewährt, die Berlin eigens für die Koordination an der Charité aufgebaut hat. Über diese Zentrale Stelle können gezielt diejenigen Eltern angeschrieben werden, die bisher mit ihrem Kind keine Vorsorgeuntersuchung besucht haben. Reagieren die Eltern auch nach schriftlicher verbindlicher Erinnerung noch immer nicht, erfolgt die Kontaktaufnahme durch den bezirklichen Kinder und Jugendgesundheitsdienst. Dieser führt dann sogar Hausbesuche durch.
Bisher wurden über 33.300 individuelle Erinnerungsbriefe versandt. Pro Woche erfolgen von der Zentralen Stelle rund 70 100 Meldungen an den Kinderund Jugendgesundheitsdienst der Bezirke. Erfreulich ist, dass Eltern die Erinnerungen gut annehmen. Selbst in den Fällen, in denen es zu einem persönlichen Nachfassen durch die jeweiligen Bezirksämter kommt, haben Eltern oftmals dann inzwischen zeitnah einen Untersuchungstermin vereinbart oder kurzfristig durchgeführt.
Wir haben ein System aufgebaut, dass alle Kinder unabhängig vom Versichertenstatus und dem
Besuch einer Kita über einen Zeitraum von über 5 Jahren erreicht und bezüglich ihrer gesundheitlichen
Entwicklung begleitet. Jedes Kind braucht einen guten Start ins Leben. Unser Netzwerk Kinderschutz leistet dazu einen Beitrag.
Gegenwärtig sind zwei Drittel der Kinder im Einschulalter nicht oder nur vereinzelt von gesundheitlichen
Risiken betroffen. Gerade diejenigen Kinder, bei denen Entwicklungsauffälligkeiten
vorliegen, erhalten so bereits im frühen Lebensalter die Chance zur Gesundheitsförderung oder
rechtzeitigen Behandlung.“

Berlin - Stad der FamilieDie SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat auf ihrer Klausurtagung konkrete Schritte zur Stärkung von Familien beschlossen: Die Bedarfsprüfung  in den Kitas wird abgeschafft – alle Kinder sollen eine ganztätige Förderung erhalten. Auch nachmittags in der 5. Und 6. Klasse. Ein subventioniertes Mittagessen soll es zukünftig für Kinder und Jugendliche in allen Berliner Schulen geben. Weitere Verbesserungen betreffen die Mehrsprachigkeit der Hotline Kinderschutz, den Ausbau des “Berlinpass” für vergünstigten Eintritt bei Sport, Kultur und Freizeit. Mehr Infos: http://www.spdfraktion-berlin.de/

Die Rechte älterer, pflegebedürftiger und behinderter Menschen in stationären Einrichtungen oder betreuten Wohngemeinschaften werden in Berlin gestärkt. Das ist das Ziel des neuen Wohnteilhabegesetzes, das vom Berliner Abgeordnetenhaus auf seiner Sitzung am 20. Mai 2010 verabschiedet wurde.

Thomas Isenberg: „Das Wohnteilhabegesetz wird künftig die Bewohner stationärer Einrichtungen vor Gefahren und Beeinträchtigungen zu schützen.“ Nur wenn wir Kontrolle und Aufsicht verbessern, wird es uns gelingen, Defizite in Pflege und Betreuung zu beseitigen und somit Missbrauchsfällen vorzubeugen. Besonders wichtig ist daher auch die Stärkung der Heimbeiräte, die durch dieses neue Gesetz erfolgt.“