Der historische Stadtteil Luisenstadt
Die Luisenstadt verläuft durch die Bezirke Mitte und Kreuzberg, entlang des ehemaligen Festungsgrabens, im Westen entlang der Lindenstraße, im Süden endet er beim Landwehrkanal. Im südlichen Teil der Luisenstadt befindet sich der ehemalige Luisenstädtische Kanal, dieser war bis Anfang der 90er Jahre mit Kriegsschutt bedeckt, bei Ausgrabungen im Jahre 1993 fand man den verloren geglaubten “Indischen Brunnen” von Erwin Barth. Er wurde im Rosengarten 1995 wieder hergestellt. Der Kopf der Buddha-Statue schaut in Richtung der Sankt-Michaels-Kirche welche am Engelbecken steht.
Die St. Michaels-Kirche wurde 1851 erbaut und ist einer der ältesten katholischen Kirchen in Berlin. Leider wurde sie während des Zweiten Weltkriegs teilweise
zerstört. Sie liegt an der Grenze zwischen Mitte und Kreuzberg.
Heute finden in der Kirche immer noch regelmässig Gottesdienste aber auch Konzerte statt.
Am 26. Oktober 2008 feiert die St. Michaels-Kirche ihren 147. Jahrestag.
Bei einem Spaziergang rund um das Märkische Museum kommt man auch am Historischen Hafen vorbei, dort findet man z.B die Schiffe Andreas und Seima.
Der Verein “Historischer Hafen Berlin” hat es sich zum Ziel gesetzt historische Binnenschiffe zu restaurieren, respektive zu erhalten. Man findet ihn zwischen der Fischerinsel und dem Märkischen Ufer.
In der Nähe des Märkischen Ufers befindet sich auch der Köllnische Park, im 18. Jahrhundert gehörte er zur wesentlich grösseren innerstädtischen Gartenanlage.
Dort befindet sich auch das Märkische Museum welches in den nächsten Jahren restauriert werden soll. Im Park selbst findet man neben einem Denkmal von Heinrich-Zille den bekannten Bärenzwinger. Er steht schon seit Jahren in der Kritik, Tierschützer bemängelt das die Tiere zu wenig Platz haben und unter Stress stehen.










