Thomas Isenberg

Ihr Mitglied im Abgeordnetenhaus.

Jetzt den „Pakt für gute Lehre“ einführen

Die bildungspolitischen Vertreterinnen und Vertreter der SPD unterstützen die Forderungen der Studierenden nach mehr Chancengleichheit im Bildungswesen, gerechter Studienfinanzierung sowie nach notwendigen Korrekturen der Bologna-Studienreformen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD fordert Bund und Länder auf, einen „Pakt für gute Lehre“ auf den Weg zu bringen statt mit milliardenschweren Steuergeschenken eine soziale Fehlsteuerung zu begünstigen. Die Studienreform muss mit einer deutlich verbesserten personellen Ausstattung an den Hochschulen einhergehen, sonst wird für viele Studierende der Weg zum Masterabschluss verschlossen bleiben. Dazu gehört auch, die Möglichkeit des Teilzeitstudiums auszuweiten. Dringend notwendig ist eine grundlegende Reform der Studienfinanzierung (BAföG). Eine sozial gerechte, einkommensabhängige Studienfinanzierung muss die steigenden Lebenshaltungskosten berücksichtigen und ein Studium auch über das 30. Lebensjahr hinaus ermöglichen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD lehnt die Einführung eines weiteren einkommensunabhängigen Leistungsstipendiums, wie es NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) will, ebenso ab wie die Einführung von Studiengebühren. Schon heute werden sozial besser gestellte Studierende durch so genannte Begabtenstipendien stärker begünstigt als junge Menschen aus einkommensschwachen Elternhäusern. Das darf es im Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland nicht geben!

Thomas Isenberg: „Berlin hat sich gegen die Einführung von Studiengebühren entschieden, und das, obwohl mehr Studenten aus anderen Bundesländern zum Studium nach Berlin kommen als umgekehrt. Auf diese Weise gewinnt Berlin an Esprit, Attraktivität und letztlich auch neue viele Einwohner und Steuern. Das Beispiel Berlins zeigt: Wer jungen Menschen aus allen Schichten einen Studienabschluß ermöglichen will, braucht hierzu nicht zwangsläufig Studiengebühren, wie sie die schwarz-gelb regierten Bundesländer als Teil ihrer Klientelpolitik eingeführt haben.“

letzte Änderung am: 17.03.2010 von | Kategorie(n): Arbeitsplätze, Bildung

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