-Jedes Kind, das gerettet wird, zählt-
Anlässlich der aktuellen Diskussion um „Babyklappen“ in Berlin und der entsprechenden Verbotsinitiative der CDU-Bundesministerin Kristina Schröder erklärt Thomas Isenberg, MdA, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:
„Babyklappen „als allerletztes Mittel“ sind dem Kindswohl förderlicher, als wenn es ggf. stattdessen von verzweifelten Eltern getötet oder unterversorgt liegen gelassen würde oder in einem Umfeld des „Ungewünschtsein“ schon als Säugling aufwächst.
Darüber hinaus macht es natürlich Sinn, noch mehr als bisher Eltern Unterstützungsmöglichkeiten im Vorfeld aufzuzeigen und auch alternative
Wege (z.B Freigabe zur Adoption, vollständig anonyme Geburt in vielen Berliner Krankenhäusern) zu erläutern.
Babyklappen abzuschaffen wäre aber falsch, auch im derzeitigen System sind Verfahrensverbesserungen möglich.
Die CDU-Bundesministerin verfällt in überzogenen Aktionismus, der so nicht weiterhilft.“